Das Evangelium - Die Frohe Botschaft
Die Bibel zeigt auf, dass wir Menschen alle verlorene Sünder sind und uns vor Gott für unser Leben verantworten müssen.
Als Sünder können wir so nicht vor einem gerechten und heiligen Gott bestehen.
Das Wort Gottes ist zugleich aber Gottes „frohe Botschaft“ (= Evangelium), denn es möchte uns den Weg zur Errettung zeigen.
Dies geschieht, wenn wir unsere Sünden bekennen, an den HERRN Jesus Christus glauben und darauf vertrauen, dass er stellvertretend für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist.
Gottes Wort lässt keinen Zweifel daran, dass allein in Jesus Christus die Erlösung zu finden ist. Denn es heißt in Johannes 14,6:
»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!«
und in der Apostelgeschichte 4,12:
»Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!«
Römer 6,23 fasst die Verlorenheit und Erlösung des Menschen in einem Satz zusammen:
»Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.«
Was bedeutet das?
Im Folgenden wollen wir versuchen, es etwas näher zu erläutern:
Zunächst müssen wir jedoch erkennen und einsehen, dass wir Sünder sind.
[Römer 3,10] »wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer«
[Römer 3,23] »denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.«
[1. Johannes 1,8] »Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.«
Der Mensch ist für seine Sünde Gott, seinem Schöpfer, gegenüber persönlich verantwortlich.
[Psalm 51,6] »An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen, damit du recht behältst, wenn du redest, und rein dastehst, wenn du richtest.«
Als Sünder können wir in diesem Zustand nicht vor einem heiligen Gott bestehen. Sünde trennt uns von ihm.
[Jesaja 59,2] »sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!«
Da Gott gerecht ist, muss er die Sünde richten. Gottes Gericht für die Sünde ist der Tod des Sünders.
[Römer 6,23a] »Denn der Lohn der Sünde ist der Tod...«
[Römer 5,12] »Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod,
und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben.«
Der körperliche Tod ist nicht die einzige Art von Tod, den die Sünde zur Folge hat.
Da Gott ewig ist, ist die Trennung des Sünders von ihm auch ewig.
Er erleidet eine gerechte, endlose Strafe für unvergebene Sünde.
[Matthäus 25,46] »Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.«
[Offenbarung 20,15] »Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.«
Die Bibel nennt das den zweiten Tod (Offenbarung 20,11-15; 21,8).
Es ist diese ewige Strafe, wovor jeder Mensch gerettet werden muss.
Eigene gute Taten oder Werke, sog. „Werke des Gesetzes“, können nicht erretten.
[Römer 3,20a] »weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann.«
(Dies ist so ähnlich, wie wenn jemand vor Gericht steht, weil er Straftaten begangen hat.
Er wird gerade wegen dieser Taten verurteilt.
Gute Taten sind keine Hilfe und können ihn nicht entlasten oder reinwaschen.)
Doch nun kommt die gute Nachricht: Gott ist nicht nur gerecht, sondern auch Liebe (1. Johannes 4,8.16). Er will nicht den Tod des Sünders!
[Hesekiel 33,11] »Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht GOTT, der Herr:
Ich habe kein Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe!
Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, o Haus Israel?«
Die Bibel zeigt auf, dass Gott einen Weg bereitet hat, damit der verlorene Mensch errettet werden kann.
[Johannes 3,16] »Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.«
[1. Johannes 4,9-10] »Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat,
damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe - nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.«
Nur Gott kann die Strafe zahlen, weil nur er unendlich und ewig ist.
Da Gott in seiner göttlichen Natur nicht sterben kann, wurde er Mensch in der Person Jesus Christus.
Er opferte sich freiwillig und gab sein Leben für uns.
[Johannes 10,15b] »ich lasse mein Leben für die Schafe.«
Weil Jesus Christus Mensch wurde, konnte er sterben; und weil Jesus Christus Gott ist, hatte sein Tod einen ewigen und unendlichen Wert.
Der Tod Jesu am Kreuz war die vollkommene und vollständige Bezahlung für unsere Sünde.
[1. Petrus 2,24a] »der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat«
[1. Johannes 2,2] »und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.«
[1. Petrus 1,18-19] »Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid aus eurem nichtigen,
von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes.«
Damit sind auch die Konsequenzen der Sünde, die wir verdienten, beseitigt.
Das Opfer Jesu Christi ist einmalig und für immer gültig.
Darin ist die vollkommene Erlösung für uns vollbracht! Dem muss nichts mehr hinzugefügt werden.
[Hebräer 10,10] »Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, [und zwar] ein für alle Mal.«
[Hebräer 10,12] »Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt«
Was müssen wir nun tun?
Einem Mann in der Bibel wird einmal zugerufen: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!“ (Apostelgeschichte 16,31).
Diese Aufforderung ergeht auch an uns. Gott hat bereits alles getan.
Alles, was wir tun müssen und können, ist, die Errettung anzunehmen und auf das vollbrachte Werk am Kreuz zu vertrauen.
Die Bibel nennt dies „Glauben“.
Gott selbst hat die Initiative ergriffen und einen Lösungsweg in Jesus Christus geschaffen.
Das ist Gnade, ein unverdientes Geschenk Gottes. Nur so finden wir Frieden mit Gott.
[Epheser 2,8-9] »Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.«
[Römer 5,1] »Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.«
Damit verbunden ist die Buße, das heißt, ein Umdenken, eine Umkehr von bösen Wegen, die Abkehr von der Sünde,
Wiedergutmachung von Schaden, soweit möglich (vgl. Lukas 19,8), Vergebung bei Menschen, die wir verletzt haben
und von denen wir verletzt worden sind (Matthäus 18,21-22). Setzen wir unser Vertrauen völlig auf den
HERRN Jesus Christus und unsere Schuld ist vergeben.
[Kolosser 2,14] »und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete.«
[Römer 4,7] »Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind«
Niemand kann uns dann mehr verklagen, weil Gott selbst uns rechtfertigt.
[Römer 8,33] »Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott [ist es doch], der rechtfertigt!«
Gott ist nun nicht mehr unser Richter, sondern unser Vater.
[Römer 8,15] »Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch wiederum fürchten müsstet,
sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!«
Wir sollten uns bewusst sein, dass wir als Gerettete jetzt nicht mehr für uns selbst leben, sondern für den HERRN.
[2. Korinther 5,15] »und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben,
sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.«
[1. Korinther 10,31] »Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut - tut alles zur Ehre Gottes!«
Wende dich noch heute an Gott im Namen Jesu Christi. Er möchte dich erretten! Bekenne deine Schuld, bitte um Vergebung und neues Leben.
Wenn du Fragen dazu hast, kontaktiere uns gerne.
Zuletzt noch einige Zusagen der Bibel für alle, die sich im Glauben an Gott wenden
[Römer 10,13]
»Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.
[1. Johannes 1,9]
»Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.«
[Johannes 5,24]
»Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht,
sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.«
[Johannes 3,36a]
»Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben«
[Johannes 11,25-26]
»Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder,
der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.«
[Johannes 10,27-28]
»Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben,
und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.«